Jammerfreie Zone – Wie du durch Achtsamkeit deine Lebensqualität verbessern kannst

Jammerfreie Zone – Wie du durch Achtsamkeit deine Lebensqualität verbessern kannst

Wir Menschen haben über viele Millionen Jahre der Evoluton einen Hang zum Negativen entwickelt, um unser Überleben zu sichern. Heute führt dieser Hang zur Negativität zu überflüssigem Stress, unnötigen Sorgen und vielen (großteils vermeidbaren) Konflikten. Wie du diesen Hang überwinden und wie du deine Lebensqualität drastisch verbessern kannst, stell ich dir heute am Beispiel einer Übung vor.

Wir kennen alle das Gesetz der Anziehung und wissen, dass sich positive Erfahrungen mehren, wenn wir bewusst den Blick darauf werfen. Und genau hier sitzt das Problem: BEWUSST!
Vielen von uns ist gar nicht bewusst (inklusive mir bevor ich diese Übung zum ersten Mal gemacht habe), wie oft am Tag wir jammern. Wir jammern aus den unterschiedlichsten Gründen.

Einerseits, weil wir es gelernt haben und unser Gehirn – um uns zu schützen – „programmiert“ ist, Negatives schneller wahrzunehmen und besser zu behalten. Andererseits auch, weil wir in einer Gesellschaft leben, der es im Großen und Ganzen gut geht. Vielen von uns ist es jedoch unangenehm, den Fokus darauf zu legen, dass es uns eigentlich gut geht. Wir denken, dass das von anderen nicht so gern gesehen wird und vielleicht fürchten wir auch, dann nicht mehr so viel Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen. Schließlich und endlich hat es sich in unserer Kultur einfach etabliert zu jammern.

Doch die negativen Folgen der ständigen Jammerei übersehen wir dabei vollkommen. Mehr oder weniger freiwillig machen wir uns dadurch zu unglücklichen Menschen. Wer jammert, ist unzufrieden. Und je mehr wir jammern, desto unzufriedener werden wir. Ganz nebenbei kostet Jammern Energie.

Was also kannst du tun, um zufriedener und glücklicher zu sein?
Die Antwort ist ganz einfach und kostet nicht mal Geld. Mach dein Leben eine Woche lang zur jammerfreien Zone! Druck dir das Bild von oben aus und hänge es dir dorthin, wo du es oft siehst. Das kann in deinem Büro sein, am WC, auf dem Kühlschrank – wo auch immer. Du kannst es auch mehrmals ausdrucken und mehrfach aufhängen! Wenn du andere darauf aufmerksam machen willst, kannst du es in dein Auto kleben, als Whatsapp-Image nehmen, auf Facebook teilen – was auch immer dir einfällt.
7 Tage lang achtest du nun darauf, wenn du zu jammern beginnst. Das können ganz einfache Dinge sein, z.B. wenn du in der Früh auf die Zahnpasta-Tube drückst und es kommt zu viel oder zu wenig raus. Oder wenn du eine Nachricht bekommst, die du nicht lesen magst. Oder in der Kommunikation mit anderen – oft reden wir zu wenig lösungsorientiert über das Thema an sich sondern jammern einfach herum.

Jammern hat natürlich auch seine Berechtigung. Manchmal müssen wir einfach mal ein bisschen jammern und dann geht es uns schon viel besser! Langfristig ändern sich aber die Strukturen im Gehirn und uns bleibt der Blick fürs Positive immer mehr verborgen.

In der 7-Tage-jammerfreien-Zone geht es darum, dass du dir bewusst wirst, wie oft am Tag du negative/jammernde Gedanken hast. Anfangs kannst du jeden Gedanken festhalten – entweder als „Jammerstrich“ oder du legst kleine Steinchen in eine Schüssel für jeden Jammergedanken – und abends schaust du dir mal an, wie oft du gejammert hast.

Jedes Mal, wenn du einen Jammergedanken wahr nimmst, sei dir dessen bewusst. Verurteile dich NICHT für das Jammern, es ist etwas zutiefst Menschliches. Und genau so kannst du das Jammern annehmen: als eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die du – wie alle anderen auch – hast. Du kannst dann feststellen „Ah, jetzt wollte ich wieder jammern“ und versuchen, deinen Gedanken umzuformulieren. Manchmal hilft es auch über eine Situation zu lachen. Kinder machen das sehr häufig. Sie „patzen“ zum Beispiel mit ihrer Zahnpasta und entdecken in den entstandenen Flecken lustige Bilder.

Versuche dein Leben eine Woche lang zur jammerfreien Zone zu machen. Und jedes Mal, wenn du jammerst, beginnst du einfach – ohne darüber zu jammern – von vorne. 😉

Ich wünsche dir eine freudvolle Woche und dass du viele freud- und lustvolle Samen säest, die anschließend wachsen und zu schönen freud- und lustvollen Pflänzchen werden.

Folge mir auf Facebook, dort poste ich diese Woche jeden Tag etwas zur jammerfreien Zone! Ich unterstütze dich, wenn es schwierig wird, du kannst dich austauschen mit anderen und ich helfe dir dran zu bleiben! 

Ich freue mich auch, dich in einem meiner Achtsamkeitskurse zu sehen! Genau solche Übungen und noch viele andere, die dich näher zu dir selbst bringen, führen wir auch in meinen Kursen durch. Es geht darum, ein bewussteres Leben im Hier und Jetzt zu finden, das dich zufrieden und glücklich macht! Schreibe mir oder ruf mich an, wenn du mehr darüber wissen willst!

Wenn du dich in dieses Thema mehr vertiefen möchtest, habe ich noch einen ganz tollen Buchtipp (mit CD, auf der du Anleitungen zu Meditationen findest, die dein Gehirn verändern können) für dich:
Rick Hanson (2014): Selbstgesteuerte Neuroplastizität. Der achtsame Weg, das Gehirn zu verändern. arbor Verlag

 

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